Standpunkte

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Erfahren Sie hier mehr über meine Haltung zu verschiedenen Themen:

 

 Kurzübersicht:

  • „Das Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft“ – Feuerwehren und aktive Vereine machen eine Gemeinde lebenswert

  • Aktion „Bürger Fragen – Güllering antwortet“ – Was bewegt die Menschen im Blauen Ländchen?

  • Jens Güllering unterwegs im Blauen Ländchen

  • Überparteilich denken und handeln – Vertrauensvolles Gespräch über Parteigrenzen hinweg

  • Güllering besucht Ärztebereitschaft – Bürgermeisterkandidat: „Räumliche Nähe zum Stiftungsklinikum schafft Synergien“

  • Fachkräfte fördern und an die Region binden

  • Familienfreundlichkeit zeichnet den attraktiven Wohn- und Lebensraum aus – Besuch in der Nastätter Grundschule und der neuen Kinderkrippe

  • Zukunftsstandort Verbandsgemeinde Nastätten – Zu Gast bei Firma Michel in Lautert

  • Gemeinsam für den Gewerbestandort Blaues Ländchen -Im Gespräch mit dem Gewerbeverein

  • Trinkwasser ist ein kostbares Gut – Zu Besuch bei den Verbandsgemeindewerken Nastätten

  • Starker Nachwuchs für eine starke Gesellschaft! Güllering  „Jugendhaus ist ein Gewinn für die Region.“

  • Mobilität bedeutet Freiheit: Güllering für flexible Mobilitätsangebote und gut ausgebaute Verkehrswege

  • Starke Feuerwehren. Güllering im Gespräch mit der Wehrleitung

  • Interview Lokalanzeiger: Jens Güllering – Das Beste für die Region

  • Dorfladen in Miehlen

  • Demografischer Wandel: Chance und Herausforderung zugleich

 

Güllering: „Das Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft“

Feuerwehren und aktive Vereine machen eine Gemeinde lebenswert

Ehrenamt

„Unsere Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht nur ärmer und kälter, sondern sie wäre auch weniger funktionsfähig“, bringt es Bürgermeisterkandidat Jens Güllering nach seinem Besuch beim Treffen der Alterskameraden der Feuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis in Bogel auf den Punkt. Diese Aussage trifft im Besonderen auf die Feuerwehren und die Katastrophenschutzeinheiten zu. Kein Staat, kein Landkreis und keine Verbandsgemeinde wären in der Lage, diese Aufgabe ohne die vielen aktiven Ehrenamtler zu bewältigen. Die Menschen im Blauen Ländchen können sich seit Jahrzehnten auf Männer und Frauen verlassen, die jederzeit bereit sind sich für andere Menschen einzusetzen.

Ob bei der Feuerwehr, einem Verein oder als Mitglied im Gemeinderat. Ehrenamtler üben eine Tätigkeit aus, von der andere profitieren. Die Motivation, welche Sie antreibt ist nicht die monetäre Vergütung, sondern das Wissen in die Sinnhaftigkeit ihres Handels. Für Jens Güllering steht fest: „Dies verdient unser aller Respekt! Wir alle in der Region leben davon, dass ehrenamtlich Tätige sich für ihr Umfeld, für ihre Mitmenschen oder ihre Gemeinde verantwortlich fühlen und dass sie ganz selbstverständlich einen großen Teil ihrer Freizeit aufwenden, um einer freiwilligen Aufgabe nachzugehen.“ Ehrenamtler fördern eine Haltung in der Gesellschaft, die Toleranz ausdrückt, für Respekt wirbt und deutlich zeigt, dass es Spaß und Freude macht, sich für andere einzusetzen.

„Die Frauen und Männer, die bereit sind ehrenamtliche Verantwortung zu tragen, nehmen das Heft selbst in die Hand und packen an. Mir ist deshalb wichtig, dass die Politik das Ehrenamt dauerhaft unterstützt, fördert und sich als Partner versteht.“ Beispielsweise wäre, neben Dankesveranstaltungen, die aktive Unterstützung durch die Verwaltung bei rechtlichen Hinweisen, Fragen oder Anregungen rund um das Thema Ehrenamt denkbar. Ebenfalls stellt sich Bürgermeisterkandidat Jens Güllering ein regelmäßiger Ideen- und Erfahrungsaustausch auf Ebene der Verbandsgemeinde vor. Auch könnten Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche Mandatsträger gefördert werde. „Ich bin auch offen für unkonventionelle Ideen zur Förderung des Ehrenamts. Es lohnt sich für uns alle, dass wir uns darüber Gedanken machen“, so Güllering, der selbst seit frühester Jugend in verschiedenen Vereinen und Vereinsvorständen aktiv ist.

 

Aktion „Bürger Fragen – Güllering antwortet“

Was bewegt die Menschen im Blauen Ländchen?

VG Nastätten. DSL-Versorgung, Ärztemangel und Kinderbetreuung. Fragen zu diesen Themen wurden am häufigsten bei der Mitmachaktion „Bürger Fragen – Güllering antwortet“ an den Bürgermeisterkandidaten gerichtet. Auch die Privatperson und die beruflichen Qualifikation des Bewerbers um den Chefsessel im Rathaus der Verbandsgemeinde interessierten die Menschen. Jeder Fragesteller erhielt von Güllering eine persönliche Antwort.

Oft wollten die Menschen wissen, welche Qualifikationen Jens Güllering für das Amt des Bürgermeisters mitbringt. Dazu der Bürgermeisterkandidat: „In meinem Beruf und meinem ehrenamtlichen Engagement durfte ich viele wichtige Kompetenzen erwerben und Erfahrungen sammeln. Ich bin Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH) und habe das Verwaltungshandwerk von der Pike auf gelernt. Besonders wichtig ist mir, dass ich Berufserfahrung bei zwei Verbandsgemeinden und auch in der Landesverwaltung erwerben durfte und aktuell Fachbereichsleiter für Finanzen der Stadt Lahnstein sowie Lehrbeauftragter für den Verwaltungsnachwuchs am Kommunalen Studieninstitut in Koblenz bin. Hinzu kommt, dass ich seit vielen Jahren die ehrenamtliche Rats- und Gremienarbeit auf verschiedenen Ebenen kenne.“

Natürlich interessierten sich die Fragesteller ebenso für die Ziele des Kandidaten und wollten seine Standpunkte zu konkreten Themen wissen. Jens Güllering macht deutlich, dass er eine Kommunalverwaltung als einen modernen Dienstleister für die Bürger, die Gemeinden und die Unternehmen versteht, die dem Grunde nach die gleichen Ziele verfolgen. Es gelte deshalb Schnittstellen zu erkennen und zu nutzen, um die Interessen zu bündeln, gemeinsam weiterentwickeln und schließlich zielführend umsetzen. Der Verwaltungsfachmann sieht das Blaue Ländchen gut aufgestellt, doch darauf dürfe man sich nicht ausruhen: „Der demographische Wandel der Gesellschaft verlangt allen Akteuren ein Höchstmaß an Einsatz ab. Wir müssen ohne Denkverbote die Herausforderungen annehmen und intelligente Lösungen schaffen, um die Region zukunftsfähig zu positionieren.“ Für ihn entscheidet das schlüssige Gesamtkonzept: „Ich stehe für einen starken Wohn- und Arbeitsstandort, der familienfreundlich und wirtschaftsorientiert denkt.“ Um dies zu erreichen ist es für ihn unabdingbar, dass die Menschen innerhalb der Verbandsgemeinde Nastätten von der Geburt über Schulbesuch und Erwerbstätigkeit bis ins hohe Alter durchgängig ihren Lebensmittelpunkt in der Heimat behalten können. Um dies zu erreichen bedarf es für ihn verschiedener Einzelmaßnahmen: „Wir brauchen eine moderne Infrastruktur, sowohl gute Straßen, Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs, als auch schnelles kabelgebundenes Internet. Mir ist die konsequente Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig, der Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten, auch die Weiterentwicklung von alternativen Pflegemodellen für Ältere Menschen. Nicht zuletzt müssen wir den gesunden Wirtschaftsstandort erhalten und die medizinische Versorgung flächendeckend sicherstellen.“

 

Jens Güllering unterwegs

VG Nastätten. In den letzten Wochen besichtigte Bürgermeisterkandidat Jens Güllering zahlreiche Betriebe und andere Einrichtungen im Blauen Ländchen. Er erklärt: „Sinn und Zweck dieser Besuche ist es, dass man sich gegenseitig ein umfassendes Bild vom anderen machen kann. Mir ist das persönliche Gespräch wichtig. Ich interessiere mich für die Leistungsfähigkeit und Wünsche der Unternehmer und Einrichtungen. Gleichzeitig haben diese einen Anspruch darauf zu erfahren wofür ich stehe.“ Infrastruktur, DSL-Versorgung und Nachwuchsgewinnung waren oft Thema in den Unternehmen. Einige Gesprächspartner wünschten sich auch etwas mehr Unterstützung durch Behörden, bei der Realisierung von Projekten. Güllerings hat für die Unternehmer ein offenes Ohr und betont: „Ausreichend Arbeitsplätze vor der Haustür sind unglaublich wichtig. Wer hier sein Geld verdient, der lebt gerne hier und gibt auch viel von dem verdienten Geld wieder aus. Das Geld bleibt dadurch in der Region und zirkuliert innerhalb der regionalen Wertschöpfungsströme. So stelle ich mir regionale Wirtschaftpolitik vor.“

Schleimer

Das 1946 in Obertiefenbach gegründete Transportunternehmen Schleimer begann mit Holztransporten und Rückearbeiten. Heute beschäftigt es als europaweit agierender Logistiker 15 Mitarbeiter.

MPS

Miehlener Pflaster- Straßenbau GmbH: 42 Mitarbeiter und drei Auszubildende beschäftigt die in den 80er Jahren übernommene Firma. Die meisten der Beschäftigten wurden im eigenen Betrieb ausgebildet und damit an die Region gebunden.

Besuch im Autohaus Marner in Nastätten

Das im Jahr 1952 gegründete Familienunternehmen beschäftigt heute 34 Mitarbeiter, davon 9 Auszubildende. Beim gemeinsamen Rundgang mit Prokurist Heiko Boshoven und Verbandsgemeinderatskandidatin Nadine Bärz wurde unter anderem über die schwierige Verkehrsanbindung und die damit verbundenen Umstände für die Azubis bei der Erreichbarkeit der Berufsschule gesprochen.

 

 

Überparteilich denken und handeln

Vertrauensvolle Gespräche über Parteigrenzen hinweg

Gespräch über Parteigrenzen

Alle Teilnehmer des Gedankenaustausches waren sich einig: „Auf kommunaler Ebene sind Parteien zweitrangig. Politik vor Ort darf nicht mit Scheuklappen betrieben werden.“ Bürgermeisterkandidat Jens Güllering traf sich zu vertrauensvollen Gesprächen mit Vertretern der CDU und Bündnis 90/Die Grünen.

Im Vordergrund des Treffens stand das gegenseitige Kennenlernen. Besprochen wurden aber auch Themenbereiche der Verbandsgemeinde und des Kreises. Hierbei  ging es zum Beispiel um den Umgang mit den Herausforderungen des Demografischen Wandels.

In diesem Zusammenhang wurden auch Möglichkeiten zur Dorfinnenentwicklung erörtert. „Es bringt uns nicht weiter, wenn immer neue Baugebiete ausgewiesen werden und unsere Ortskerne darunter leiden“, so Dr. Heiner Keltsch, der für die Grünen im Verbandsgemeinderat sitzt.

Selbstverständlich wurde auch das große Themenfeld der Energiewende und die damit verbundene Flächennutzungsplanung im Bereich der Verbandsgemeinde Nastätten angesprochen. Für CDU Fraktionsvorsitzenden Norbert Hißnauer steht fest, dass mit dem Flächennutzungsplan eine vernünftige Rahmenplanung in der Verbandsgemeinde geschaffen wird. „Was anschließend tatsächlich umsetzbar sein wird, zeigt sich in Zukunft“, so der Bucher.

Kandidat Güllering sagte den Gesprächsteilnehmern zu, als Bürgermeister mit allen im Rat vertretenen Gruppierungen konstruktiv zusammenarbeiten zu wollen.

 „Man muss nicht immer und in allen Dingen der gleichen Meinung sein, um gute Resultate zu erzielen. Im konstruktiven Gespräch entstehen aber die besten Ideen, “ so Güllering nach dem Gespräch.

Vor einigen Tag hat Bürgermeisterkandidat Jens Güllering auch ein Gespräch mit Vertretern der FDP im Blauen Ländchen geführt. Auch hierbei stand das gegenseitige Kennenlernen und der inhaltliche Austausch über Themen der Verbandsgemeinde Nastätten und des Rhein-Lahn-Kreises im Vordergrund.

 

Güllering besucht Ärztebereitschaft

Bürgermeisterkandidat: „Räumliche Nähe zum Stiftungsklinikum schafft Synergien“

Bei der Ärztebereitschaft Blaues Ländchen

VG Nastätten. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst „Blaues Ländchen“ (BDZ) ist  ein zentraler Anlaufpunkt für Patienten außerhalb der Praxisöffnungszeiten der behandelnden Ärzte. Die Bereitschaftspraxis ist im Gebäude des Nastätter Krankenhauses untergebracht. Zum breiten Leistungsspektrum gehören allgemeine Gesundheitsstörungen, die Behandlung von beispielsweise kleineren Verletzungen wie Schnitt- oder Schürfwunden, Hals-, Bauch oder Ohrenschmerzen, Unwohlsein, Fieber oder Schwindel. Falls eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, steht hierfür das angegliederte Klinikum als Kooperationspartner bereit.

Bürgermeisterkandidat Jens Güllering machte sich jetzt ein Bild von der Einrichtung. „Die räumliche Nähe zum Stiftungsklinikum bringt für das Personal und deren Patienten positive Effekte mit sich“, so der Kommunalpolitiker nach dem gemeinsamen Gespräch.

Aufgrund des medizinisch-technischen Fortschrittes und des demografischen Wandels müssen die vorhandenen Strukturen des Gesundheitswesens und ihre Finanzierung weiterentwickelt werden. Ziel ist es, dass die Menschen, insbesondere ältere Mitbürger, jederzeit eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe, medizinische Versorgung erhalten und am medizinischen Fortschritt teilhaben können. „Das Modell der Ärztebereitschaft, wie es in Nastätten durchgeführt wird, ist hervorragend“, so Güllering. „Die Menschen erhalten hier medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.“

Im Gespräch mit dem Leiter der Ärztebereitschaft Blaues Ländchen, Dr. Michael Rothländer, wurde schnell klar, dass weitere zukunftsweisende Konzepte notwendig sind, will man nachhaltig den bereits eingetretenen Ärztemangel auf dem Land verhindern. „Ebenso wichtig, wie die gemeinsamen Bereitschaftspraxen ist es, dass die Anziehungskraft ländlicher Regionen für junge Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal durch gezielte Struktur- und Fördermaßnahmen gestärkt werden.“ Nur so sind gut ausgebildete Mediziner und deren Familien zu gewinnen. Genau hierin sieht Güllering die Berührungspunkte zur kommunalen Ebene. Der Bürgermeisterkandidat sagte dem Mediziner eine enge Zusammenarbeit und einen dauerhaften Meinungsaustausch zu.

Am 23.04.2014 wird es im Bürgerhaus Nastätten eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ärzteversorgung 2025 – Landarzt gesucht!“ geben. Beginn ist um 19:00 Uhr. Diskussionteilnehmer sind unter anderem Julia Klöckner, CDU Landesvorsitzende und Dr. Michael Rothländer von der Ärztebereitschaft Blaues Ländchen.

 

Fachkräfte fördern und an die Region binden

Güllering, Groß und Schicktanz zu Gast bei Firma Eaton in Holzhausen

Holzhausen Der Konzern Eaton ist ein Global-Player mit weltweit 106.000 Mitarbeitern. Im Kompetenzzentrum Bäderstraße, so die offizielle Bezeichnung der in Holzhausen gelegenen Niederlassung, sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Produktionsfläche beträgt gewaltige 12.400 m². Bürgermeisterkandidat Jens Güllering besuchte gemeinsam mit Landratskandidat Günter Groß und Michael Schicktanz, dem Kandidaten für das Ortsbürgermeisteramt in Holzhausen, den Standort.

Seit vielen Jahren werden in dem Werk an der Bäderstraße, welches früher als Klöckner-Moeller bekannt war, unterschiedliche Schaltkomponenten für Elektronik entwickelt und gefertigt. Eaton bietet in Holzhausen aktuell 24 Auszubildenden im standorteigenen Ausbildungszentrum den Einstieg ins Berufsleben. Regelmäßig werden alle Azubis übernommen. Durch das Aufzeigen von Weiterqualifizierung und internen Entwicklungsmöglichkeiten schafft es die Firma immer wieder, die jungen Fachkräfte nach bestandener Lehre an die Region zu binden. Jens Güllering sieht darin Schnittstellen zur Kommunalpolitik: „Wir verfolgen das gleiche Ziel. Gut ausgebildete Fachkräfte bleiben nur hier, wenn man sie fördert und ihnen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung aufzeigt“. „Öffentliche Förderprogramme, die gezielt dem Fachkräftemangel entgegenwirken, sind ein gutes Instrument“, ergänzt Landratskandidat Günter Groß.

Beim Gespräch zwischen Werksleitung und den Kommunalpolitikern wurde erneut deutlich, dass Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur und der Internetbreitbandversorgung wichtig sind.

 Beschilderung kann Leben retten

Auch scheinbar kleine Verbesserungen könnten schnell eine große Wirkung entfalten. Beispielhaft kam zur Sprache, dass das Werk nur unzureichend ausgeschildert sei. Am Kreisel unmittelbar neben dem Betriebsgelände gibt es derzeit kein Hinweisschild zur Firma Eaton. Daher käme es immer wieder vor, dass Warenlieferanten nicht die richtige Ausfahrt in Richtung Martenroth finden, sondern entlang der Bäderstraße an der Firma vorbei fahren würden. Sogar ein Rettungswagen habe bereits die Ausfahrt zu Eaton „verpasst“. Die Einsatzkräfte wurden zu einem zeitraubenden Wendemanöver auf der vielbefahrenen Bäderstraße gezwungen. Für die Kommunalpolitiker stellte sich diese Situation als nicht tragbar dar. „Hier arbeiten 400 Menschen. Es darf nicht sein, dass wegen eines fehlenden Hinweisschildes im Ernstfall wertvolle Minuten verstreichen“, so Güllering deutlich. Der ebenfalls anwesende Landtagsabgeordnete Matthias Lammert nahm sich dem Thema unmittelbar an. Er wandte sich an den zuständigen Landesbetrieb Mobilität und bat darum, dass schnellstmöglich ein Hinweisschild zur Firma Eaton am Kreisel angebracht wird.

 

Familienfreundlichkeit zeichnet den attraktiven Wohn- und Lebensraum aus

Bürgermeisterkandidat Güllering besucht Nastätter Grundschule und Kinderkrippe

 Für Jens Güllering steht fest: „Familienfreundlichkeit ist eine Lebensaufgabe aller Generationen. Ich verstehe eine moderne Verwaltung als Partner der Familien.“ Will sich die Verbandsgemeinde Nastätten auch zukünftig als attraktiver Wohn- und Lebensraum im Wettbewerb mit andere Regionen behaupten, ist für den Bürgermeisterkandidat unabdingbar, dass Familien aktiv unterstützt und gestärkt werden. Güllering betonte bei seinen Besuchen in der Nastätter Grundschule und der frisch eröffneten Kinderkrippe, dass ihm der intensive Austausch zwischen Schulen sowie Betreuungseinrichtungen und Verwaltung am Herzen liegt.

Familienfreundlichkeit erstreckt sich für den erfahrenen Kommunalpolitiker Jens Güllering auf viele Bereiche: „Zentrale Bedeutung hat für mich die nachhaltige Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es darf nicht sein, dass Familien aus Angst um ihren Job auf Kinder verzichten.“ Die Grundvoraussetzungen bilden für ihn deshalb flächendeckende Infrastrukturangebote, wie ausreichend Betreuungsplätze in Kindertagesstätten, Krippen und Ganztagsschulen sowie flexible Angebote zur Tagespflege oder Jugendarbeit. „Wer das nicht findet, der überlegt sich dreimal, ob und warum er ausgerechnet hier mit seiner Familie leben sollte“, so Güllering. Auch im Wohnumfeld seien beispielsweise durch die Ausweisung naturnaher Spielplätze oder geeigneter Treffpunkte für Jugendliche Verbesserungen möglich. Das Bewusstsein für Familienfreundlichkeit spiele in allen Lebensbereichen eine große Rolle und könne nicht oft genug in den Fokus gerückt werden. Geht es nach dem Bürgermeisterkandidat, so sollten alle Entscheidungen der politischen Gremien und der Verwaltung auf Familienverträglichkeit überprüft werden.

In der Grundschule „Blaues-Ländchen“ in Nastätten wurde vor wenigen Wochen ein Aufzug eingebaut, welcher den barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderung garantiert. In der Ganztagsschule können die Kinder von 8 bis 16 Uhr betreut werden. „Daher ist es besonders wichtig, dass die Schule nicht nur als Lernstätte sondern auch als Lebensraum, in dem man sich wohlfühlen soll, begriffen wird. Hier ist ganz klar die Unterstützung durch die Verbandsgemeinde, als Schulträger gefragt.“ betonte Güllering. Schulleiterin Sabine Herwig stellte die Schule sowie deren pädagogische Arbeit vor. Sie machte deutlich, dass die eingerichtete Schulsozialarbeit die Kinder und Eltern, wie auch Lehrerinnen und Lehrer hervorragend unterstütze. Es wäre wünschenswert, wenn den Fachkräften der Schulsozialarbeit festgelegte Räumlichkeiten zur Verfügung stünden. Bislang müsse man bei Bedarf jeweils nach einem geeigneten freien Platz suchen.

 

 

Zukunftsstandort Verbandsgemeinde Nastätten

 Güllering zu Gast bei Firma Michel in Lautert

Aus dem Blauen Ländchen in die ganze Welt: Die Lauterter Firma Michel fertigt Schäumwerkzeuge, die weltweit für Spezialmaschinen gefragt sind. Bürgermeisterkandidat Jens Güllering: „Das Unternehmen ist überregional etabliert. Die modernen Fertigungsanlagen und die durchdachten Betriebsabläufe beeindrucken durch ein Höchstmaß an Professionalität.“

Die im Jahr 2000 gegründete Firma Michel beschäftigt auf 2.500 m² Unternehmensfläche 40 Mitarbeiter und bildet regelmäßig zum Zerspanungstechniker aus. Geschäftsführer Thorsten Michel erklärt: „Von der ersten Skizze bis zur Nullserie – Bei uns erhält der Kunde alle Leistungen aus einer Hand. Meine Mitarbeiter der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung beraten mit hoher Fachkenntnis und stehen in den unterschiedlichen Projektphasen kompetent zur Seite.“ Mit Erfolg: Das Unternehmen bedient weltweit 200 Kunden in unterschiedlichen Branchen, der Exportanteil ins Ausland beträgt 80 Prozent. Dazu Güllering: „Hier wird abermals deutlich, wie wichtig gute Infrastruktur ist. Ohne gute Verkehrswege werden An- und Ablieferung unnötig erschwert.“

Wie für viele Unternehmen im Blauen Ländchen haben auch für die Firma Michel die Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur und der Internetbreitbandversorgung einen sehr hohen Stellenwert.

Auch über den sich allgemein abzeichnenden Mangel an Fachkräften wurde gesprochen. Im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer Koblenz wurden im vergangenen Jahr bereits 3,1 Prozent weniger Ausbildungsverträge geschlossen als im Vorjahr, bei der Handwerkskammer Koblenz waren es sogar 9,78 Prozent weniger. Bis vor ein paar Jahren wurden Ausbildungsplätze gesucht, heute sind es qualifizierte Bewerber. Eine Trendwende, die nicht zu unterschätzen ist.

Jens Güllering tauschte sich mit den Gesprächspartnern zu diesen Themen aus und machte deutlich, dass er als Bürgermeister genau an dieser Stelle ansetzen wird: „Für mich ist der Bürgermeister der Verbandsgemeinde gleichzeitig auch Wirtschaftsförderer. Ein kompetenter Bürgermeister muss immer ein offenes Ohr für die Unternehmer haben. Ohne eine funktionierende Wirtschaft, mit Arbeitsplätzen und natürlich auch mit Steuerabgaben, kann eine Region ganz schnell auf das Abstellgleis geraten.“

 

Gemeinsam für den Gewerbestandort Blaues Ländchen

Bürgermeisterkandidat Jens Güllering besucht Gewerbeverein

 Der Gewerbeverein Nastätten und Umgebung ist seit Jahrzehnten ein starker Partner des örtlichen Handels, Handwerks, Gewerbes, der Industrie und der freien Berufe. Mit verschiedenen Maßnahmen fördert er die Entwicklung der ansässigen Betriebe und der gewerblichen Struktur in und um die Blaufärberstadt. Der Verein um dessen Vorsitzenden Alexander Bayer organisiert gemeinsame Werbeauftritte oder Ausstellungen seiner Mitglieder und fungiert nicht selten als Schnittstelle zu Behörden.

Jens Güllering traf sich zum Gedankenaustausch mit einigen Vorstandsmitgliedern. Der Bürgermeisterkandidat weiß, wie wichtig die Arbeit des Vereins ist: „Netzwerke wie der Gewerbeverein sind unglaublich wertvoll. Der Verein bündelt gemeinsame Interessen und ist ein wichtiges Sprachrohr seiner Mitglieder. Mir ist der regelmäßige Austausch mit den heimischen Unternehmern wichtig. Nur wer die Wünsche und Probleme des anderen kennt, kann auch gezielt unterstützen.“

 

Trinkwasser ist ein kostbares Gut

Jens Güllering besucht Wasserwerke der Verbandsgemeinde

Der Verbandsgemeinde Nastätten obliegt die Aufgabe der Daseinsvorsorge und damit das Bereitstellen von Angeboten und Dienstleistungen, auf die die Bürger angewiesen sind. Dazu gehört nicht zuletzt die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Die Verbandsgemeindewerke nehmen diese Aufgaben für die Verbandsgemeinde Nastätten wahr. Bürgermeisterkandidat Jens Güllering machte sich gemeinsam mit einigen Rats- und Ausschussmitgliedern im neuen Betriebsgebäude im Nastätter Gewerbegebiet Sandkaut ein Bild von der Leistungsfähigkeit dieser unverzichtbaren Einrichtung in der Verbandsgemeinde.

 Die Versorgung mit Trinkwasser in Deutschland ist weltweit führend. Dreht man den Wasserhahn auf, dann erhält man ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel, welches ständig überwacht und geprüft wird. Diese Tatsache ist heute in Deutschland selbstverständlich. Unsere Gesellschaft kennt keine Trinkwasserknappheit. Ohne gut ausgebaute Leitungsnetze und Kontrollen wäre der gewohnte Standard nicht zu halten. Die Verbandsgemeindewerke stellen die ausreichende Wasserförderung, -versorgung und -verteilung an Haushalte und Unternehmen im Blauen Ländchen sicher. Das motivierte Team besteht aus fünf Mitarbeitern und einem Auszubildenden. Alle Mitarbeiter wurden im eigenen Werk ausgebildet. Bürgermeisterkandidat Güllering weiß, welche Verantwortung die Verbandsgemeindewerke übernehmen: „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, es kann nicht ersetzt werden, denn das Wasser auf der Erde befindet sich auf einer immerwährenden Rundreise. Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind daher gleich bedeutend. Da die Verbandsgemeinde Nastätten eine große Fläche einnimmt muss ein enormes Leitungsnetz vorgehalten und unterhalten werden.“

Die Zahlen beeindrucken: Das Wasserwerk der Verbandsgemeinde Nastätten unterhält 24 Hochbehälter und 225 Kilometer Netzlänge. 719.467 Kubikmeter Trinkwasser wurden im letzten Jahr abgegeben. 70 Prozent der erforderlichen Wassermenge können aus eigenen Brunnen gewonnen werden. 30 Prozent müssen hinzugekauft werden.

 

Keine Langeweile: In der Hahnenmühle ist einiges los!

 Güllering: „Starker Nachwuchs für eine starke Gesellschaft! Das Jugendhaus ist ein Gewinn für die Region.“

Junge Menschen sind voller Neugier und Abenteuerlust. Spannende Erlebnisse prägen die Persönlichkeit, fördern die soziale Kompetenz und bieten Abwechslung zu den Herausforderungen im Schulalltag. Das Jugendhaus Hahnenmühle setzt genau an dieser Stelle an: Engagierte Fachkräfte der Jugendarbeit bieten den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung und spezielle Schulungen oder Informationsveranstaltungen zu interessanten Themen. Im Gebäude an der Nastätter Oranienstraße gibt es ein Bistro mit Tischfussball und Billardraum oder ein Internetcafe. Im großen Außenbereich findet man einen Skaterplatz mit Halfpipe und eine Streetballanlage. Zusätzlich zur täglichen Betreuung der Jugendlichen stemmt das Team der Hahnenmühle mit der Schulsozialarbeit an den Grundschulen in Miehlen und Nastätten in eine weitere wichtige Aufgabe. Für Bürgermeisterkandidat Jens Güllering steht fest: „Das Jugendhaus ist ein Gewinn für die Region.“

 Anders als in vorangegangenen Generationen wachsen Kinder mittlerweile oft in einem Umfeld auf, das durch veränderte Familienstrukturen geprägt wird. Soziale und finanzielle Probleme, Integrationsschwierigkeiten durch Sprachbarrieren oder auch die fehlende Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule sind keine Seltenheit und können Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern im Klassenverband haben. Um dem entgegenzuwirken, wurde durch ein Bundesprojekt die Schulsozialarbeit entwickelt. Regina Schneider, Diplom Pädagogin und Leiterin des Jugendhauses Hahnenmühle, erklärt: „Häufig treten Problemen auf, die im Regelunterricht alleine nicht mehr zu bewältigen sind. Die Schulsozialarbeiter bieten innerhalb der Schulen Projekte oder Gespräche an und entwickeln gemeinsam mit Lehrern und Eltern Lösungen für Kinder in schwierigen Situationen“. „Unser Ziel sind präventive Maßnahmen, die einen Brückenschlag zwischen Schule und Jugendhilfe ermöglichen“, ergänzt Diplom Sozialarbeiterin Julia Nachtsheim vom Team der Hahnenmühle.

46.000 Euro sind für das laufende Jahr im Haushalt der Verbandsgemeinde Nastätten als Zuschuss für die Schulsozialarbeit an den beiden Grundschulen in Miehlen und Nastätten veranschlagt. Bürgermeisterkandidat Güllering sieht das Geld gut angelegt: „Investitionen in den Nachwuchs sind Investitionen in unsere Zukunft. Junge Menschen von heute sind die Erwachsenen von morgen.“ Er räumt dem Angebot an flächendeckender Schulsozialarbeit einen hohen Stellenwert ein und weiß, dass der Bedarf an gezielter Unterstützung der Schüler in Zukunft stetig an Bedeutung gewinnen wird, um deren individuelle Entwicklung und Sozialkompetenz zu fördern. „Ich freue mich, dass parteiübergreifend im Verbandsgemeinderat Einigkeit bestand, dieses gute Konzept an den Grundschulen zu sichern. Eine starke Gesellschaft braucht starken Nachwuchs in starken Familien.“

 Große Unterstützung erfährt das Jugendhaus auch vom Förderverein. Vorsitzender Lothar Bindczeck erläutert beim gemeinsamen Besuch die Aufgaben des Vereins und dessen bisherige Projekte. So steht der Förderverein für sämtliche Sachkosten gerade, fördert die Fortbildung der Mitarbeiter und hat in der Vergangenheit mehrere Anschaffungen wie das Streetball-Feld, eine neue Küche oder zuletzt die Erneuerung der PC´s im Internet-Cafe bezuschusst.

 

Mobilität bedeutet Freiheit

Bürgermeisterkandidat Güllering setzt sich für flexible Mobilitätsangebote und gut ausgebaute Verkehrswege ein

ÖPNV

Verkehrswege sind die Lebensadern einer Region. Für das Blaue Ländchen besitzen die Anbindungen zu den Ballungsräumen Koblenz und Rhein-Main eine sehr hohe Bedeutung, da hunderte Pendler täglich diese Strecken zum Arbeitsplatz bewältigen müssen. Hinzu kommt, dass ansässige Industrie- und Gewerbebetriebe von Zulieferern und Warentransporten abhängig sind. Für Bürgermeisterkandidat Jens Güllering steht deshalb fest: „Wir benötigen schnelle und gut ausgebaute Verkehrswege, denn bis zur nächsten Autobahn braucht man mindestens eine halbe Stunde. Und zwar egal in welcher Richtung.“ Geht es nach dem Verwaltungsfachmann, so müsse man gerade im Falle der Bäderstraße den Schulterschluss mit benachbarten Kommunen suchen, um mit starker Stimme zu sprechen: „Auch im benachbarten Hessen verfolgen die Menschen ähnliche Interessen wie wir. Nur gemeinsam lassen sich überregionale Verkehrsprojekten realisieren.“ Dabei sei es wichtig, dass sich die Partner auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig vertrauen. „Will man etwas bewegen, so ist Verbindlichkeit unverzichtbar. Wenn ich heute verspreche, dass ich mich als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten für ein Verkehrsprojekt einsetzen werde, dann gilt meine Aussage auch nach der Wahl“, macht Güllering unmissverständlich klar.

Nicht nur der Ausbau von Verkehrswegen steht im Fokus des Kommunalpolitikers, auch der Erhalt oder die Schaffung verbesserter Zugangsmöglichkeiten zu öffentlichen Verkehrsmitteln besitzt für Güllering hohe Priorität. Er unterstützt deshalb alternative Konzepte, wie das in der Projektphase stehende ALFA-Konzept. Dieses Konzept ist eine Kooperation von den Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley sowie der Nassauischen Verkehrs-Gesellschaft zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum und wird seit 19 August 2013 bis zum Fahrplanwechsel 2014 als Probebetrieb mit der Option für 1 weiteres Jahr durchgeführt. Dazu Jens Güllering: „Das Konzept ist insgesamt schlüssig.  Es wird allerdings unsere Aufgabe in den kommenden Monaten sein, die Menschen noch mehr über die Möglichkeiten des ALFA-Verkehrs zu informieren und eventuell bestehende Ängste zu nehmen.“

Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit allen am Konzept Beteiligten muss nach Auffassung des Bürgermeisterkandidaten bedarfsorientiert nachjustiert werden. „Dies geht von der Frage der Linienführung bis hin zur Gestaltung von Entgelten“.

Da der gesamte Personennahverkehr im Wandel steht, sei es unverzichtbar, dass man sich offen gegenüber neuen, flexiblen und bedarfsorientierten Modellen zeige. Der Diplom-Verwaltungsbetriebswirt verdeutlicht: „Die Schülerbeförderung war bislang das Rückrad des ÖPNV. Sinkende Schülerzahlen sind ein harter Schlag für alle Verkehrsunternehmer.“ Wie in fast allen Bereichen, die das öffentliche Leben betreffen, so stehe deshalb auch der Personennahverkehr und die Verkehrsinfrastruktur unter dem Zeichen der demographischen Entwicklung: „Alle Gedanken zur Umsetzung von Verkehrsprojekten sind richtig und wichtig. Man darf keine Denkverbote aufstellen. Was nützen jedoch die schönsten Ideen, wenn irgendwann kaum noch Menschen hier leben, die die bestehenden Angebote nutzen? Das Gesamtkonzept der zukunftsfähigen Ausrichtung der Verbandsgemeinde Nastätten entscheidet, ob die Menschen sich wohlfühlen und dauerhaft bereit sind hier zu leben.“

 

Güllering: Wir brauchen starke Freiwillige Feuerwehren

Bürgermeisterkandidat trifft sich zum Austausch mit der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Nastätten

Gespräch mit der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Nastätten

Die Freiwilligen Feuerwehren innerhalb der Verbandsgemeinde Nastätten gewährleisten einen hohen Standard beim Brand- und Katastrophenschutz. Zurzeit 686 Frauen und Männer sind in der Verbandsgemeinde Nastätten zur Stelle, wenn man sie braucht – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Zwischen 70 und 90 Einsätze wurden in den vergangenen Jahren durchschnittlich absolviert. Eine Voraussetzung für die Wehren, um schnell am Einsatzort zu sein, sind kurze Wege. Nicht umsonst ist per Gesetz geregelt: Innerhalb acht Minuten müssen die Floriansjünger vor Ort sein. Kommt es zum Ernstfall, so ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde fast immer die erste Einsatztruppe am Unglücksort. „Dieses flächendeckende und bewährte Prinzip des Brandschutzes gilt es beizubehalten“, betont Bürgermeisterkandidat Jens Güllering gleich zu Beginn seines Treffens mit den Wehrleitern der Verbandsgemeinde Nastätten, Stefan Wöll und Michael Schmidt.

Das oberste Ziel ist für Güllering, den flächendeckenden Bevölkerungsschutz auch zukünftig zu sichern. Die Schließung kleinerer Feuerwehreinheiten, wie manchmal aus Kostengründen gefordert, ist nicht zielführend, da die größeren Wehren schon heute an ihrer Belastungsgrenze angekommen seien. Man solle sich auch nicht dem Trugschluss hingeben, dass die Feuerwehrkameraden aus den kleineren Gemeinden sich den größeren Wehren anschließen, da vielen dann die Ortsbezogenheit fehle. „Wer so rechnet, der hat die Lebensrealität verkannt“, sagt der der Bürgermeisterkandidat. Hierbei betont Güllering auch, dass die Feuerwehr in den Orten mehr als eine Hilfsorganisation ist. Vielfach ist sie aus dem Vereinsleben nicht wegzudenken und übernimmt wichtige Aufgaben für das Gemeinwesen.

Gute Ausstattung für die Feuerwehren ist für Güllering, der selbst seit 25 Jahren aktiver Feuerwehrmann ist, unabdingbar: „Jeder Feuerwehrkamerad, der sich im Einsatz in Gefahr begibt und möglicherweise sogar dabei seine Gesundheit auf`s Spiel setzt, tut dies völlig freiwillig und um anderen zu helfen. Damit besteht ein klarer Anspruch auf bestmögliches Gerät.“

Die Aufstellung von Feuerwehren ist Aufgabe der Verbandsgemeinden. Der Anwärter auf den Chefsessel im Rathaus ist sich dessen bewusst und sagt im Falle seiner Wahl zu, dass er sich mit starker Stimme für die Belange der Wehren einsetzen werde.

So besitzt auch die Nachwuchsgewinnung eine Zentrale Bedeutung. „Die vorhandenen Jugendfeuerwehren leisten hier hervorragende Arbeit“. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es aber in Zukunft wichtiger denn je sein, junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern. Die Bevölkerungszahl wird zwar sinken, nicht aber die Zahl der Einsätze. Im Gegenteil: Naturkatastrophen, wie beispielsweise Stürme werden zunehmen. Wehrleiter Wöll macht deutlich: „Das steigende Durchschnittsalter der Aktiven gefährdet langfristig gesehen die Leistungsfähigkeit und damit die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren. Um diese auch zukünftig sicherzustellen, wird eine Mitgliederwerbung besonders von Frauen, Quereinsteigern sowie Migranten eine der wichtigsten Aufgaben werden. Aber auch der Jugendarbeit, die bereits heute in unseren 7 Jugendfeuerwehren sehr qualifiziert erfolgt, wird ein besonderer Stellenwert zukommen. Hier gilt es, die Jugendlichen bereits frühzeitig für die Tätigkeit an der Feuerwehr zu interessieren.“

Wichtig sei es deshalb heute schon an die Zukunft zu denken und sich darauf vorzubereiten. Zielführende Konzepte sind gefragt, um den Menschen die Feuerwehrarbeit „schmackhaft“ zu machen. „Manchmal muss man unkonventionelle Wege gehen, um Interesse zu wecken. „Die Präsentation im Rahmen der jährlichen Autoschau in Nastätten ist hier eine gute Sache“, so Güllering. Aber auch Schnuppermitgliedschaften, Kooperationen mit Schulen oder anderen Vereinen sind denkbar. Wer einmal Kameradschaft, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Wehr erlebt hat, der wird sich vom „Virus-Feuerwehr“ anstecken lassen“, weiß Güllering aus eigener Erfahrung.

 

Dorfladen in Miehlen: Einkaufen und Nachbarn treffen

Bürgermeisterkandidat Güllering unterstützt wohnortnahe Versorgung

Lebendige Ortskerne stehen für eine lebendige Gemeinschaft. Der Dorfladen in Miehlen bietet seinen Kunden alle Dinge für den täglichen Bedarf und ermöglicht ihnen Einkaufen direkt vor der eigenen Haustür. Nicht zuletzt ist das Geschäft an der Hauptstraße der Mühlbachgemeinde eine beliebte Begegnungsstätte für Jung und Alt. Bürgermeisterkandidat Jens Güllering und Lothar Bindczeck, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, überzeugten sich von dem hervorragenden Projekt.

Die Idee zu m Dorfladen wurde vor rund vier Jahren, nachdem der letzte bestehende Laden geschlossen werden sollte, geboren. „Trotz der räumlichen Nähe zur Stadt Nastätten mit all den Discountern und Supermärkten, hatten gerade die älteren Menschen das Bedürfnis, im Dorf ihre Einkäufe erledigen zu können“, so Andrea Wilhelmi, die Leiterin des von der AWO betriebenen Ladens. Was Anfangs als Versuchsprojekt betrachtet wurde, hat sich mittlerweile fest etabliert. „Der Laden wird gut angenommen,“ stellt Wilhelmi fest. Auch Lothar Bindczeck freut sich: „Der Dorfladen ist ein Gewinn für unsere Gemeinde. Auf kurzem Weg bekommt man dort fast alles, was man braucht.“ Verantwortungsvolle Entscheidungen der Betreiber bei der Konzeptentwicklung, gepaart mit der Bereitschaft zu neuen Ideen sind gefragt, will man einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb von kleinen Läden im ländlichen Raum gewährleisten. So hat man in Miehlen eine Postfiliale in das Geschäft integriert. Dazu Bindczeck: „Mit der Poststelle erfuhr das Geschäft eine weitere Aufwertung und erhielt ein zusätzliches Standbein.“ Bürgermeisterkandidat Jens Güllering zeigte sich beeindruckt von dem breiten Sortiment des Geschäfts. Er weiß, dass vielerorts bereits heute eine wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs nicht mehr gegeben ist: „Initiativen zu Einkaufsmöglichkeiten auf den Dörfern müssen ohne Wenn und Aber unterstützt werden. Jeder ist gefordert, dass gute Beispiele wie in Miehlen, Gemmerich oder Himmighofen Schule machen.“ Es ist für ihn unerlässlich, dass man früh die Bürger einbezieht und über alle Planungen informiert: „Die Dorfbewohner sind schließlich die Kunden, die später im Geschäft einkaufen sollen. Die Ortsgemeinschaft muss sich mit ihrem Dorfladen identifizieren.“ Durch die sinnvolle Nachnutzung von bestehenden Anwesen im Ortskern, gewinnt eine Gemeinde deutlich an Attraktivität. Neben der wohnortnahen Einkaufsmöglichkeit ergeben sich für Güllering zusätzliche Effekte: „Lebendigkeit steckt an. Wo bereits ein Laden besteht, da steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein weiterer folgt. Das ist prima, denn wir wollen keine verlassenen Ortskerne mit hohen Leerständen.“ Neben der Weiterentwicklung von gesunden Dorfinnenstrukturen misst der Verwaltungsfachmann deshalb auch deren Erhalt einen hohen Stellenwert bei: „Wer gewohnt ist, dass er um die Ecke einkaufen kann, der überlegt sich zweimal, ob er von dort wegzieht.“ Mitentscheidend für das funktionierende Gemeinwesen in Dörfern sind die wirtschaftlichen Verhältnisse vor Ort, die durch Handwerk, Gewerbe, Handel oder Landwirtschaft bestimmt werden. Kernaufgabe der Dorferneuerung sei deshalb, neben dem Sicherung vorhandener ortstypischer Bausubstanz als prägendes Merkmal des Ortsbildes, die Stärkung der Funktionsvielfalt innerhalb der Gemeinde. Der erfahrene Kommunalpolitiker bringt es auf den Punkt: „Geht es der Heimatgemeinde gut, dann profitieren davon alle Menschen, die dort leben.“

 

 

Güllering: „Der demographische Wandel ist Herausforderung und Chance zugleich“

Demographie

Bürgermeisterkandidat richtet Blick auf zukunftsfähige Ausrichtung der Verbandsgemeinde Nastätten

Im Rahmen der Klausurtagung des Gemeindeverbands der CDU Nastätten in Holzhausen stellt Bürgermeisterkandidat Güllering seine Ziele und Vorstellungen für die Zukunft der Verbandsgemeinde Nastätten vor. Er sieht die größten Herausforderungen im demographischen Wandel der Gesellschaft und fordert, dass man bereits heute mit intelligenten Entscheidungen die Weichen stellen muss, um morgen zu den Gewinnern im Wettbewerb der Region zu gehören.

 Die Grundzüge des demographischen Wandels lassen sich in knappen Sätzen beschreiben: Die Deutschen werden älter – die Deutschen werden weniger. Was für das gesamte Bundesgebiet gilt, das gilt auch für die Verbandsgemeinde Nastätten. Hinzu kommt: Infolge von Veränderungen in der Arbeitswelt, nehmen die sozialen und kulturellen Unterschiede in der Gesellschaft stetig zu. Jeder dieser Trends hat enorme Auswirkungen, die immer stärker spürbar sein werden: im Arbeitsleben, im Bildungssystem, bei der Pflege sozialer Beziehungen, auch im kulturellen Angebot der Heimatgemeinde bis hinein in den Alltag oder die Familien. „Wenn der Altersdurchschnitt in unserem Land steigt, dann ist das durchaus keine schlechte Nachricht, denn dahinter steht vor allem eine gestiegene Lebenserwartung, die geschenkte gute Jahre und Jahrzehnte für jeden einzelnen bedeuten kann. Wir dürfen uns also freuen“, so Jens Güllering.

Gleichzeitig weiß der Kommunalpolitiker aber auch, um die Risiken: „Problematisch wird es, wenn nicht genügend Nachwuchs da ist. Wenn dann auch noch Abwanderung hinzukommt, dann kann eine Region regelrecht ausbluten. In Nastätten gibt es keine Rohstoffe, die die Gesellschaft der Zukunft auf unbegrenzte Dauer finanzieren können. Der Mensch ist unser wertvollstes Gut!“

Der Verwaltungsfachmann sieht das Blaue Ländchen gut aufgestellt: „Die Verantwortlichen haben in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet und kluge Entscheidungen getroffen. Darauf darf man sich jedoch nicht ausruhen. Diese Ideen gilt es nun konsequent weiterzuentwickeln.“ Für Güllering muss es das Ziel aller Akteure sein, dass die Menschen innerhalb der Verbandsgemeinde von der Geburt über Schulbesuch und Erwerbstätigkeit bis ins hohe Alter durchgängig ihren Lebensmittelpunkt in der Heimat behalten können. Dies gelingt nur, wenn man sich mit anderen Regionen messen lassen kann und man gerne rund um Nastätten lebt.

Mit der Anerkennung der Stadt Nastätten als Mittelzentrum wurden Wege eröffnet, die über eine reine Grundversorgungsfunktion hinaus gehen. Für den Bewerber um das Amt des Bürgermeisters kommt es nicht auf lobenswerte Einzelmaßnahmen an – das stimmige Gesamtpaket entscheidet. An vorderster Stelle steht für Güllering der sicherere Arbeitsplatz. „Die Menschen sind heute nicht mehr so stark mit ihrer Heimat verbunden, wie das früher einmal war. Wer nicht in akzeptabler Nähe Arbeit findet, der zieht in andere Regionen“, sagt er und ergänzt: „Wir sind eine Region des Mittelstandes. Unsere kleinen und mittleren Betriebe zu unterstützen, muss Aufgabe von uns allen sein. Ob es um Neuansiedlungen oder Standortfaktoren wie gute Infrastruktur und schnelles Internet geht: Jeder Mitarbeiter im Rathaus ist für mich ein wichtiger Wirtschaftsförderer.“ Der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch moderne Kinderbetreuungsmodelle und ein familienfreundliches Umfeld misst der zweifache Familienvater in seiner Ansprache ebenso entscheidende Funktionen bei, wie auch dem wohnortnahen Vorhandensein von verschiedenen Schulformen. Nicht minder bedeutend ist es für ihn in einer modernen Gesellschaft, die gute ärztliche Versorgung zu erhalten und für ältere Menschen ausreichend Angebote für einen selbst bestimmten Lebensabend zu fördern. Er betont, dass man lebendige Gemeinden nur erhalten kann, wenn man Menschen gewinnt, die bereit sind anzupacken und die sich gerne für andere einsetzen, denn Zusammenhalt schafft Identifikation. Deshalb nennt Güllering die Bereitschaft zum Ehrenamt, ob in Feuerwehr, Verein oder Gemeinderat, als unverzichtbar für die Gemeinschaft und fordert zum aktiven Mitmachen auf.

Der Diplom-Verwaltungsbetriebswirt sieht hervorragende Chancen für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Verbandsgemeinde Nastätten und verrät: „Durch meine beruflichen Stationen bei anderen Kommunalbehörden weiß ich, dass das Umland oftmals mit bewundernden Blicken auf die Verbandsgemeinde Nastätten schaut. Das Blaue Ländchen darf durchaus selbstbewusst auftreten und braucht sich nicht hinter anderen zu verstecken. Ich verspreche, dass mit all meiner Kraft daran mitwirken werde, dass dies dauerhaft so bleibt.“

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